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00:00:00: Liebe Schwestern und Brüder, in den letzten Wochen und Monaten bin ich von vielen von Ihnen immer wieder darauf angesprochen worden dass die Aufgabe mit acht Pfarreien ja schon sehr herausfordernd sei.

00:00:16: Und bald mit der anstehenden Zusammenlegung vom Tätnern und dem Seegemeinden vermutlich noch herausfordernder werden wird.

00:00:27: Viele von ihnen, machen sich Gedanken und Sorgen darüber wie das wohl alles werden wird.

00:00:33: Und ich muss leider gestehen dass ich diese Sorgen teile.

00:00:39: Wieso sage ich?

00:00:41: Dass ich das leider gestehlen muss!

00:00:46: Es ist ja eigentlich nur logisch, dass wenn man ein solches Damokless über sich hängen oder zumindest auf sich zukommen sieht, dass man sich dann Sorgen macht, In den letzten Wochen habe ich mich auch immer wieder mit verschiedenen Mitbrüdern unterhalten und hab sie gefragt, wie es ihnen geht.

00:01:09: Und ich war überrascht, dass Sie lächelnd geantwortet haben, das es Ihnen gutgeht.

00:01:17: Als ich dann verwirrten nachgefragt habe, ja wie?

00:01:20: Und mach dich diese Zusammenlegungen, die gehst du damit um und alles... Dann haben sie los mit dem Achseln gezuckt und gesagt Ja!

00:01:30: Das wird sowieso auf uns zukommen, das kann ich nicht ändern.

00:01:35: Das ist so!

00:01:36: Das muss sich eben

00:01:38: annehmen.".

00:01:41: Ich muss gestehen, dass ich beschämt auf diese Reaktion meiner Mitbrüder reagiert habe.

00:01:50: Denn offenbar gelingt Ihnen etwas, was mir auch sehr schwer fällt und das Jesus uns im heutigen Evangelium anbietet kommt alle zu mir, die ihr mühselig seid und beladen seid.

00:02:09: Ich will euch erquicken!

00:02:11: Bei allem was in unserem Alltag begegnet – privat oder geschäftlich oder beides -, wenn wir alles Schwierige das uns begegnete persönlich annehmen und uns das Hirns am Mautern wie das alles werden soll, werden wir eher früher als später von unseren Sorgen erdrückt werden.

00:02:38: Wenn wir hingegen darauf vertrauen, dass er uns führt und es für ihn nicht nur mal eine Schwierigkeit darstellt dann werden wir selbst dann wenn uns die Aufgaben und Sorgen eigentlich erdrücken müssten eine innere Ruhe verspüren lassen.

00:03:03: Liebe Schwestern und Brüder Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das leichter getan als gesagt ist.

00:03:11: Zwar vor ungefähr einem Jahr da hat mir jemand – ich weiß nicht mehr wer es war – einen Häftchen oder eine Noveme in die Hand gedrückt Jesus sorge du!

00:03:24: Und ich habe diese Noveme gebetet Tag für Tag.

00:03:29: und wissen Sie was passiert ist?

00:03:31: Mit jedem Tag wo ich diese Novemte gebeten habe bin ich wütender geworden Weil ich dachte mir, ja dann mach doch!

00:03:46: Ich saß in meinem Herrgottswinkel und hab also unseren Herrn angezornet.

00:03:52: Schwätzt nicht nur sondern mach!

00:03:56: Solche unheiligen Gedanken hat ihr Pfarrer gehabt und hatte auch immer wieder.

00:04:03: Ich bin sehr froh und dankbar dass Jesus mir in der Weichte diese Gedanken verziehen hat.

00:04:11: Vielleicht geht es manchen von ihnen so wie mir wenn sie diese Einladung von Jesus hören und denken, ich würde dir ja gern alles abgeben.

00:04:22: Aber ich weiß nicht wie oder... Ich habe Angst loszulassen!

00:04:30: Im Endeffekt ist es mit unserem Glauben deswegen so ähnlich wie wenn wir auf einem Sprungbrett stehen und wir haben einen Becken vor uns.

00:04:42: Es macht nur dann tatsächlich Sinn in dieses Becken zu springen, den Sprung zu wagen.

00:04:49: Wenn in diesem Becken auch tatsächlich ausreichend Wasser drin ist so dass wir eben in das kühle Nass eintrauchen können.

00:04:59: alles andere wenn da kein Wasser in diesen Becken ist wäre das Wahnsinn und wir müssten uns nicht wundern wenn wir uns möglicherweise sogar schwer verletzen würden.

00:05:11: Jesus ist wenn sie so wollen das Wasser das uns anbietet den Sprung zu wagen, zu glauben und tatsächlich von ihnen aufgefangen zu werden.

00:05:28: Jesus lädt uns ein ihn zu vertrauen ihm alles abzugeben was uns belastet um inneren Frieden zu finden.

00:05:38: vielleicht haben sie in den letzten Tagen auch immer wieder mal Berichte oder Videos gesehen über Papst Leo Und mich beeindruckt dabei immer seine fast schon unbekümmertheit die er ausstrahlt.

00:05:54: Und wenn ich mir bewusst mache, was für ein unfassbar schweres Amt er trägt und ich mir dann bewusst mache das meine Aufgabe dagegen ist, dann ist meine Aufgabe der Kindergeburtstag.

00:06:10: Ich frage mich wie schafft er es diese Unbekümmertheit, diese Leichtigkeit auszustrahlen vorzuleben?

00:06:18: Und ich bin mir sicher dass ihm das deswegen gelingt weil er diese Einladung Jesu einfach annimmt und tatsächlich ihm alles abgibt.

00:06:31: Von einem anderen Papst, Johannes dem

00:06:33: XXIII.,

00:06:34: wird berichtet dass er wenn er einen ganz besonders heftigen Tag hatte sich ins Bett gelegt hat und gesagt hat Herr es ist eine Steinekirche.

00:06:46: sorge du ich gehe jetzt schlafen.

00:06:52: vielleicht kann das auch für uns eine Möglichkeit sein, loszulassen.

00:06:58: Herr!

00:06:59: Du hast uns eingeladen unsere Lasten zu tragen.

00:07:03: Sroll wie du ich geh jetzt schlafen.

00:07:06: Amen.

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